Herzlich Willkommen bei der SPD Asperg

 

08.11.2017 in Aktuelles

Heinz Beck zum 75.!

 

Am vergangenen Samstag durfte unser Ortsvereinsmitglied Heinz Beck seinen 75. Geburtstag feiern. Die Asperger Genossinnen und Genossen wünschen "unserem Heinz" alles Gute, vor allem Gesundheit und noch viele Jahre in und mit seinem Ortsverein und der Familie.

Der SPD-Ortsverein Asperg dankt Heinz für sein außerordentliches Engagement in den vergangenen 45 Jahren, sei es als Gemeinderat, Vorstand, Festausschussmitglied oder als zweifacher Hüttles(um)bauer. Und dies alles neben seinem Einsatz als Vorsitzender der BIA, der uns den wunderbaren Bürgergarten als Kleinod mitten in Asperg gebracht hat. Für sein großes Engagement für die Sozialdemokratie ehrte ihn der SPD-Ortsverein in diesem Frühjahr mit der Ehrenmitgliedschaft. Es war und ist immer eine Freude mit Heinz politisch zu arbeiten und dabei auch das Feiern nicht zu vergessen!

05.11.2017 in Aktuelles

Bericht von der Kreisdelegiertenkonferenz

 
Asperger Delegierte mit dem Kreisvorsitzenden Macit Karaahmetoglu

Am 27.10.2017 versammelte sich der Kreisverband der SPD zur Delegiertenversammlung in Ditzingen. Das Vereinsheim war gut besucht und auch Asperg war mit drei Vertretern vollständig erschienen. Schwerpunkt war natürlich die Wahlnachlese zur Bundestagswahl 2017.

Die Kandidaten in den örtlichen Wahlkreisen Thomas Utz (Neckar-Zaber) und Macit Karaahmetoglu (Ludwigsburg) bedankten sich bei einer Vielzahl von Unterstützern in einem intensiv geführten Wahlkampf. Auch wenn beide Kandidaten und die SPD insgesamt keinen Erfolg erzielen konnten, die Geschlossenheit und die große Anzahl an engagierten Mitstreitern mach Mut für kommende Wahlkämpfe. Macit Karaahmetoglu brachte es mit einem Zitat auf den Punkt: „Erneuerung braucht einen Tiefpunkt und viel Kraft – Wir haben beides!“. Thomas Utz kritisierte in einer sehr emotionalen Rede die grundsätzlichen Verfahren zur Kandidatengewinnung und Listenaufstellung. Junge Kandidaten ohne Mandat wurden benachteiligt und Erneuerung insgesamt verzögert. Alle im Raum waren sich jedoch einig, dass eine Erneuerung diesmal nicht bei Diskussionen um Struktur- und Organisationsreformen stehen bleiben kann. Wichtig ist vielmehr eine Überprüfung und gegebenenfalls auch Veränderung der politischen Programmatik

Eine von Gerhard Jüttner (OV Tamm) detailliert ausgearbeitete Analyse der Wahlergebnisse der letzten 20 Jahre lieferte wichtige Erkenntnisse. Insgesamt hat die SPD ein Glaubwürdigkeitsproblem, da Versprechen bei Steuern, Renten und sozialem Wohnen nicht eingehalten wurden.

In der anschließenden Aussprache kamen viele Genossinnen und Genossen zu Wort. Einig war man sich in der Unterstützung von Martin Schulz als Parteivorsitzenden und einem konstruktiven Oppositionskurs als Chance für Erneuerung und künftige Wahlerfolge.

Dass die SPD nicht beim Wundenlecken nach der Wahlniederlage stehen bleibt, wurde auch deutlich. In der Antragsberatung bekam der Vorschlag der Jusos für ein landesweites ÖPNV Ticket für Schüler, Studierende, Auszubildende und Praktikanten zu einem Richtpreis von EUR 32,50 pro Monat eine breite Mehrheit. Insbesondere die Benachteiligung von Auszubildenden gegenüber Studenten muss korrigiert werden.

04.10.2017 in Aktuelles

Wahlnachlese

 

Der SPD-Ortsverein bedankt sich

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins bedankt sich bei allen Aspergerinnen und Aspergern, die am 24. September der SPD ihr Vertrauen schenkten - ebenso bei den Besuchern unserer Info-Stände in den Wochen vor der Wahl. Die Gespräche an den Info-Ständen sind uns sehr wichtig, erfahren wir doch dabei die Anliegen der Bevölkerung, wobei wir auch kritische Äußerungen durchaus wertschätzen.

Natürlich waren wir enttäuscht über das Wahlergebnis der SPD, doch kannten wir andererseits die politische Grundstimmung in der Bevölkerung, z.B. dass in der Bevölkerung keine Wechselstimmung herrschte. Und doch hatten wir gehofft, das 25 %-Ergebnis von 2013 zu halten oder gar zu verbessern. Dies hätte gelingen können, wenn die Partei im Wahlkampf und in den Monaten davor ihre Themen besser dargestellt hätte, z.B.:

- die Anhebung des Niveaus der gesetzlichen Rente (von 45 % über 48 % mittelfristig auf 50 %),
- die Schaffung von mehr Wohnraum mit bezahlbaren Mieten für einkommensschwache Bevölkerungsschichten,
- die Förderung und finanzielle Unterstützung von Familien, z.B. durch steuerliche Entlastung und Gebührenbefreiung,
- insgesamt gegen die unheilvolle Entwicklung des Auseinanderdriftens der armen und der wohlhabenden Bevölkerungsanteile anzukämpfen.

In einem Brief an die Parteimitglieder und an die Presse hat Parteivorsitzender Martin Schulz zu erkennen gegeben, dass die Wahlniederlage ein stückweit „hausgemacht“ war. Er kündigte an, die vorhandenen Mängel (programmatisch, strukturell und personell) zusammen mit der Parteibasis zu beseitigen, damit die SPD bei der nächsten Bundestagswahl wieder mehr Erfolg hat.
H.P.

14.09.2017 in Aktuelles

Erststimme für Macit Karaahmetoglu

 

05.09.2017 in Aktuelles

Zweimal haben Sie die Wahl!

 

Der Sonntag, 24. September 2017 ist in Asperg ein doppelter Wahltag.

Wir wählen:
1. einen neuen Bürgermeister und
2. einen neuen Bundestag.

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins bittet Sie: „Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch“.


Denn die Demokratie lebt vom Bürgerengagement und von der Bürgerbeteiligung, neudeutsch: von der Partizipation der Bürgerinnen und Bürger.

Zu 1.: Zur Wahl stehen bis jetzt drei Bewerber (leider keine Bewerberin). Am 13. September werden diese sich in der Stadthalle der Bevölkerung vorstellen.

Zu 2.: Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, hat ein konkretes Regierungsprogramm vorgelegt, das wesentliche gesellschaftliche Verbesserungen anstrebt. Wir stellen einige Kernziele seines Programms „Es ist höchste Zeit für mehr Gerechtigkeit“ vor:

1. Gute Arbeit und faire Löhne
Die Löhne müssen an jedem Arbeitsplatz so hoch sein, dass man bei Vollbeschäftigung davon leben kann, und keinen Nebenjob oder gar eine staatliche Unterstützung benötigt. Insbesondere sind Zeitarbeits- und Werkarbeitsverträge zeitlich zu begrenzen und Tariflöhne zu bezahlen. Prekäre Arbeitsplätze mit Dumpinglöhnen abschaffen!

2. Keine Armuts-Renten
Das Rentenniveau muss nach lebenslanger Beitragszahlung so hoch sein, dass eine Rentnerin/ ein Rentner davon auskömmlich leben kann. In einem ersten Schritt fordert die SPD ein Niveau von 48 %. Martin Schulz: „CDU und FDP wollen das Rentenniveau weiter absenken. Das ist eine Schande“. Keine Armutsrenten nach lebenslanger Beitragszahlung!

3. Familien unterstützen - vier Beispiele
- Das Bildungs- und Betreuungssystem muss „familiengerecht“ sein, z.B. durch genügend Kindertagesstätten, Ganztagsschulen, niedrige Gebühren (mittelfristig: Gebührenfreiheit).
- Mehr Wohnungen mit bezahlbaren Mieten anbieten.
- Das Ehegatten-Splitting in einen „Familientarif mit Kinderbonus“ umwandeln.
Kinderwunsch und Berufstätigkeit dürfen sich nicht ausschließen!

4. Woher kommt das Geld?
- Kapitalerträge müssen wie Lohneinkünfte versteuert werden.
- Der Spitzensteuersatz ist anzuheben auf 45 % (Er betrug schon einmal 53 %!).
- Große Erbschaften (z.B. über 500 000 Euro) sind stärker zu besteuern.
- Eine Finanztransaktionssteuer ist einzuführen (0,1 % bringen 15 Milliarden Euro im Jahr).
- Die Verteidigungsausgaben dürfen nicht erhöht werden.
Deutschland muss weder eine Steueroase, noch eine Militärmacht sein!

5. Weitere Themen
- Einführung der Bürgerversicherung: gesetzliche Krankenversicherung für alle.
- Gleiche Beitragssätze zur Krankenversicherung für AN und AG: Abschaffung der Deckelung von 7,3 %für Arbeitgeber.
- Einwanderungsgesetz anstatt „Asylverfahren-Chaos“
- Die EU stärken durch Weiterentwicklung: l’Europe en marche!
Dies warenThemen von Martin Schulz bei seinen Reden in Schwäbisch Gmünd und Stuttgart:„Die soziale Schieflage in Deutschland treibt mich um. Ich will, dass alle Menschen in Deutschland eine Chance auf ein gutes Leben haben.“
H.P.

19.08.2017 in Aktuelles

Gespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten Marc Thomas Bauer

 

Der Wahlkampf für die anstehende Bürgermeisterwahl in Asperg am 24.09.2017 nimmt Fahrt auf und die SPD Asperg konnte am Donnerstag, dem 10.08., mit dem Kandidaten Marc Thomas Bauer ins Gespräch kommen.

In seiner kurzen persönlichen Vorstellung stellte sich Herr Bauer als „Asperger Junge“ vor, geboren und aufgewachsen in Asperg, zuletzt 13 Jahre wohnhaft in Sersheim. Nach einem Studium der technischen Betriebswirtschaft an der Uni Stuttgart und einer Zeit als Dozent am Lehrstuhl, stieg er vor 9 Jahren als Projektmitarbeiter bei der Daimler Tochter Protics ein. Führungserfahrung sammelte er als freigestellter Vorsitzender des Betriebsrates.

Schnell kamen wir in dem offenen Gespräch auf die Knackpunkte der Asperger Kommunalpolitik zu sprechen. Die Bewältigung der angespannten Haushaltslage hat eine hohe Priorität. Die vorgetragenen Ideen, wie z.B. Erhöhung der Einnahmen bei städtischen Einrichtungen wie dem Freibad oder Neupriorisierung von Investitionen müssen sicher im weiteren Wahlkampf noch konkretisiert werden. Sehr klar sprach sich Herr Bauer für den Vorrang von Infrastrukturerhalt vor kostspieligen Neubaumaßnahmen aus. Beim Erhalt der städtischen Infrastruktur durch adäquates Gebäudemanagement sieht er erhebliche Defizite in der Stadt Asperg.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde auch die Diskussionskultur und die wahrgenommene fraktionelle Spaltung im Gemeinderat angesprochen. Herr Bauer sprach sich für eine konsensorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat aus. Wichtige Entscheidungen, wie z.B. das Bädle und die Zulässigkeit der Bürgerbegehren sollten nicht mit denkbar knappen Mehrheiten getroffen werden. Ziel muss die Schaffung von neuem Vertrauen zwischen Verwaltung, Gemeinderat und den verschiedenen Fraktionen sein. Einen unorthodoxen Vorschlag hatte Herr Bauer auch parat: „Vielleicht muss man die Gemeinderatssitzung gelegentlich an einem anderen Ort stattfinden lassen. Eine angenehmere Atmosphäre kann auch zur Verbesserung der Diskussionskultur beitragen.“

Mit Christian Eiberger und Marc Thomas Bauer stellten sich bereits zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters bei der SPD Asperg vor. Demokratie lebt von Beteiligung und Auswahl. Es ist eine gute Nachricht für unsere Stadt Asperg, daß sich schon mindestens zwei qualifizierte Kandidaten mit unterschiedlichen Profilen für das Amt bewerben. Es bleibt spannend, ob weitere Kandidaten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist ihren Hut in den Ring werfen.   

RE

Termine

29.11.2017, 19:30 Uhr, OV Tamm "Krise der Sozialdemokratie - Hat Labour eine Lösung?", VfB-Gaststätte Tamm

02./03.12.2017, SPD Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Asperg

28.01.2018  Neujahrsfest

22.2.2018 Mitgliederversammlung

 

SPD Asperg