23.07.2017 in Aktuelles

Gesprächsabend mit dem Bürgermeisterkandidaten Christian Eiberger

 

Am 24.09.2017 wird der neue Bürgermeister unserer Stadt Asperg gewählt. Ca. 15 Mitglieder und Freunde der Asperger Sozialdemokraten nutzten am Donnerstag, dem 20.07.2017, die Chance, mit dem parteiunabhängigen Kandidaten Christian Eiberger ins Gespräch zu kommen.

Nach einer persönlichen Vorstellung des Kandidaten, welcher bereits einschlägige Verwaltungserfahrung in Sigmaringen, Möglingen und als Amtsleiter in Ingersheim sammeln konnte, kamen viele aktuelle kommunalpolitische Themen zur Sprache. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die verbesserungsfähige Einbeziehung der Bürger in die Entscheidungen vor Ort. Schnell kam man in der Diskussion auf die umstrittenen Themen wie das Asperger Bädle und den geplanten Kreisverkehr im Zentrum. Nach der Meinung des Kandidaten sollten solche weitreichenden Entscheidungen zukünftig auf breiter Basis mit den Bürgern diskutiert werden. Die wahrgenommene fraktionelle Spaltung im Gemeinderat gilt es sachbezogen, in wertschätzender Zusammenarbeit zu überwinden.

 

In offenen Worten schilderte der Kandidat seinen ersten Eindruck von der Stadt Asperg, die er als lebenswerten Ort in hervorragender Lage und einem guten Angebot an öffentlichen Einrichtungen erlebt hat. Die Herausforderungen Asperg‘s gilt es engagiert, mit kreativen Ansätzen zu lösen. Als Beispiele nannte er den vergleichsweise hohen Schuldenstand der Stadt, die notwendige Neugestaltung des Bahnhofsareals und die innerstädtische Verdichtung. Auf Nachfrage bekannte sich Herr Eiberger zum Ziel, neuen bezahlbaren Wohnraum für Alle zu schaffen.

 

Nach gut zwei Stunden endete die angeregte Diskussion. Die Asperger SPD dankt Christian Eiberger für seine persönliche Vorstellung.

 

RE

06.04.2017 in Ortsverein

Verabschiedung von Markus Furtwängler

 
Markus Furtwängler (links) geehrt mit Party-Korb und Dankschreiben, überreicht von Hubert Kohl (rechts).

Ein langjähriger Vorsitzender des SPD-Ortsvereins verabschiedet sich
In der Jahreshauptversammlung am 9. März würdigte Stadtrat Hubert Kohl seinen Ratskollegen Markus Furtwängler für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand des SPD-Ortsvereins. Markus Furtwängler war auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden, dem er insgesamt 26 Jahre lang gedient hatte: 2 Jahre als Beisitzer, 12 Jahre als Kassier und 12 Jahre als Vorsitzender. Damit hatte er seine Arbeitskraft mehr als ein Vierteljahrhundert lang dem SPD-Ortsverein zur Verfügung gestellt - und das überwiegend „an vorderster Front“. Dies dürfte in der Geschichte des SPD-Ortsvereins ohne Beispiel sein.
Markus Furtwängler vollzog diesen Schritt, um sich künftig noch mehr seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtrat und seiner beruflichen Tätigkeit als Steuerberater widmen zu können.
In seiner Würdigung hob Hubert Kohl die vorbildliche Arbeit und den unermüdlichen Einsatz von Markus Furtwängler während dieser langen Vorstandstätigkeit hervor. „Markus war ein Glücksfall für den Ortsverein!“ Im Namen des Ortsvereins und im Namen der Vorstandsmitglieder überreichte Hubert Kohl dem Ausscheidenden einen Party-Korb, gefüllt mit Gegenständen für Genuss- und Mußestunden. H.P.

 

06.04.2017 in Ortsverein

Jahreshauptversammlung wählt Christian Pietsch zum neuen Vorsitzenden

 

Jahreshauptversammlung wählt Christian Pietsch zum neuen Vorsitzenden

Christian Pietsch heißt der neue Vorsitzende der SPD Asperg. Er löst Markus Furtwängler ab, der zuvor 12 Jahre lang den Ortsverein geführt hatte. Eine lebendige Partei und mehr Bürgerbeteiligung hat er sich auf die Fahnen geschrieben.

Mit Christian Pietsch setzen die Genossen auf einen echten Quereinsteiger. Der gebürtige Hesse lebte lange in Berlin, bevor er aus beruflichen Gründen 2016 nach Asperg kam. Dort hatte er sich 2012 zunächst der Partei „Die Piraten“ angeschlossen, von denen er sich einen Aufbruch und mehr Bürgerbeteiligung versprochen hatte. „Die sind dann im Nirwana des Internets untergegangen“. Bei der SPD Asperg habe er sich sofort wohlgefühlt. Über 20 Stimmberechtigte, so viele wie seit Jahren nicht mehr, störten sich keineswegs am „mangelnden Stallgeruch“ sondern wählten ihn fast einstimmig. Als seine Stellvertreter wurden Nicole Furtwängler und Ottmar Breckel ebenso eindrucksvoll wiedergewählt, als Kassier und als Pressereferent Peter Klumpp und Martin Blessing bestätigt. Ebenfalls aus Berlin vor kurzem zugezogen ist der neu gewählte Schriftführer Peter Wilde. Der gebürtige Asperger war in den 80er Jahren schon einmal im Ortsverein aktiv und hatte bei einem Treffen im Jahr 2002, eher als Gag, seine Rückkehr angekündigt. Als Beisitzer komplettieren Stephanie Tröster, Moritz Kohl und Frederic Gessier die Führungsmannschaft. Mit acht Kandidaten überraschend großen Andrang gab es bei den Delegiertenwahlen für die Kreiskonferenzen. Dabei setzten sich neben Christian Pietsch, Rocco Eisebith und Nicole Furtwängler durch.

BU:
Die neue Führungsmannschaft der SPD Asperg (von links): Peter Wilde, Christian Pietsch, Frederic Gessier, Moritz Kohl, Peter Klumpp, Nicole Furtwängler, Martin Blessing, Stephanie Tröster, Ottmar Breckel

16.03.2017 in Bundespolitik

Auf Sigmar folgt Martin

 

Auf Sigmar folgt Martin
Nachdem viele SPD-Mitglieder überzeugt waren, Sigmar Gabriel würde die SPD in die Bundestagswahl am 24. September führen, also Kanzlerkandidat der SPD sein, kam Ende Januar die große Überraschung: Martin Schulz wird nicht nur Kanzlerkandidat, sondern auch Parteivorsitzender der Bundes-SPD. Die anhaltend schlechten Umfragewerte bezüglich der Wahlchancen der SPD sowie bezüglich des direkten Vergleichs von Sigmar Gabriel mit Martin Schulz haben vermutlich sowohl die Parteiführung, als auch Sigmar Gabriel zu diesem Schritt gedrängt.
Hierzu Sigmar Gabriel in einem Brief an die Parteimitglieder: „Es braucht einen glaubwürdigen Neuanfang zur bisherigen Großen Koalition. Und den repräsentiert Martin Schulz in der deutschen Öffentlichkeit mehr als jeder andere von uns.“
Kämpfer für Europa und für soziale Gerechtigkeit
„Martin Schulz ist ein deutscher Europäer“, so Gabriel, „und ein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Er weiß, dass wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit keine Gegensätze sind, sondern sich bedingen.“ Martin Schulz bleibt einerseits seinen Überzeugungen treu, kann aber andererseits bei Meinungsverschiedenheiten Brücken bauen. Er kann den Menschen zuhören, mit ihnen diskutieren, die Politik der SPD glaubwürdig darstellen, überzeugen, ohne dabei kompromisslos zu sein.
Martin Schulz in einem Mitgliederbrief:
„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen, dass es in unserem Land gerechter zugeht. Dass die Menschen sicher und gut leben. Dass unsere Kinder eine gute Perspektive haben. Dass Deutschland ein Stabilitätsfaktor in Europa und in der Welt ist. Dafür brauchen wir eine starke Sozialdemokratie.“
Martin Schulz betont weiter, dass die SPD dem Rechts-Populismus weiterhin entschieden entgegentreten und Spaltungstendenzen und die Untergrabung unseres demokratischen Staatswesens mit aller Kraft bekämpfen wird. Unsere Demokratie, unsere gesellschaftlichen Fortschritte, der soziale Frieden und die europäische Zusammenarbeit wären zu wertvoll, um sie einigen rückwärtsgewandten Fantasten zur Demontage zu überlassen. H.P.

07.01.2017 in Ortsverein

Weihnachtsmarkt 2016

 

Asperger Weihnachtsmarkt wieder gut besucht
Vom Wetter verwöhnt – da sonnig und mäßig kalt – unterstützte die Asperger Bevölkerung durch ihren zahlreichen Besuch die Anbieter von Speis und Trank, von Weihnachtsgebäck, Marmelade, Kerzen, Edelgetränken und vielem anderem mehr – bis hin zu Hohenloher Fleischwaren aus besonderer Züchtung und tiergerechter Haltung. Wie immer schön ergänzt durch musikalische Beiträge von Chören und Kapellen aus Asperg.
Auch der SPD-Ortsverein war wieder mit dabei, mit seinem selbstgebrauten Glühwein aus Wein vom Asperger Berg und alkoholfreien Punsch, schmackhaft zubereitet aus Gewürztee und Direktsäften. Dieses Getränke-Angebot wirbt für sich – und so kamen die Besucher wieder sehr zahlreich. Der Vorstand des SPD-Ortsvereins bedankt sich bei allen Besuchern, bei seinen Helfern sowie in besonderem Maße bei ihrem Asperger Weinlieferanten Hermann Buck und ihrem Stand-Transporteur Emanuel Fichtel für ihre Unterstützung. H.P.

18.10.2016 in Ortsverein

Bildungsreise nach Polen

 

Krakau – Auschwitz – Breslau
… dies waren die Hauptziele der sechstägigen 8. Bildungsreise der vier SPD-Ortsvereine Asperg, Markgröningen, Möglingen und Tamm.
- Der Bus war gut gefüllt, als sich 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 1. Oktober auf die Reise nach Südpolen begaben. In Prag – einer der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Europas – wurde ein Zwischenhalt mit Stadtführung und Übernachtung eingelegt.

Bild 1
- Auf dem Weg von Prag nach Krakau besuchte die Gruppe die Gedenkstätte Auschwitz. Bei einer gut dreistündigen Führung in Auschwitz I (Lager mit Museum) und Auschwitz II (Vernichtungslager Birkenau) erhielt die Reisegruppe einen informativen und zugleich erschütternden Einblick in ein Stück von unvorstellbarer Grausamkeit geprägter Geschichte. Bedrückt bis aufgewühlt verließen die Teilnehmer das größte Vernichtungslager der NS-Zeit.
- In Krakau, der alten polnischen Königsstadt, führten uns die beiden Stadtführer zum Wawel-Berg mit seinem Schloss und der reich ausgestatteten Krönungskirche. Im Stadtzentrum lag das Hauptaugenmerk auf Europas größtem Marktplatz mit den Tuchhallen – ein Zeugnis der großen Bedeutung des Tuchhandels in früherer Zeit. Im Rahmen einer politischen Bildungsreise durften das ehemalige jüdische Stadtviertel Kasimierz und die Emaille-Fabrik Oskar Schindlers im ehemaligen Ghetto Podgorze nicht fehlen. Viele Teilnehmer erinnerten sich an den Film von Steven Spielberg „Schindlers Liste“, ausgezeichnet mit 7 Oscars. Im Bürogebäude der Fabrik befindet sich eine sehr umfangreiche Dauerausstellung über „Krakau 1939-1945“.
- In Breslau lag – neben der obligatorischen Stadtführung - der Schwerpunkt auf der Begegnung mit polnischen Parteigenossen von der SLD (Sojusz Lewicy Demokratycznej). Nach der Begrüßung unserer Gruppe übermittelte der Asperger Stadtrat Hubert Kohl den polnischen Genossen die Grüße des Ludwigsburger Landrates Dr. Haas, angereichert mit einigen Flaschen Wein vom Asperger Berg. Der Gedankenaustausch im Hotel Europejski war sehr intensiv und interessant. Kein Wunder, dass er über drei Stunden andauerte. Ein gemeinsames Abendessen rundete die - zur Zufriedenheit aller verlaufene -Begegnung ab.

Bild 2
- Die Mittagspause auf der Rückfahrt in Dresden nutzten viele Teilnehmer dazu, die wiederaufgebaute Frauenkirche zu besichtigen.
Angefüllt mit reichhaltigen Eindrücken und einer Vielfalt an Informationen kehrten die Teilnehmer am 6. Oktober in ihre Heimatgemeinden zurück.
H.P.

Bildunterschriften

Bild 1 (Nr.52): Die Teilnehmer aus den vier SPD-Ortsvereinen

Bild 2 (Nr.98): Hubert Kohl überbringt die Grüße des Landrates Dr. Haas