Kommunalwahl 2019: Mehr Frauen auf der Kandidatenliste

Veröffentlicht am 25.11.2018 in Aktuelles

Spontanes Gruppenfoto nach der Wahl (nicht mit allen Kandidaten)

Bezahlbares Wohnen als Schwerpunkt - Schwimmunterricht vor Ort bleibt aktuell

 

Mehr bezahlbarer Wohnraum ist auch in Asperg die dringendste kommunalpolitische Aufgabe der nächsten Jahre. Vor Ort wieder Schwimmunterricht anbieten zu können, bleibt ebenfalls eine Herzensangelegenheit. Die Mitglieder-versammlung am vergangenen Donnerstag nominierte für die Gemeinderatswahl im Mai 2019 deutlich mehr weibliche Kandidaten.

 

„Mindestens die drei aktuellen Mandate halten“ hat sich Markus Furtwängler vorgenommen. Als Mitstreiter stehen die Ratskollegen Moritz Kohl und Ottmar Breckel naturgemäß vorne auf der Liste. „Wir freuen uns, dass wir für die ersten zehn Plätze zur Hälfte Frauen gewinnen konnten“, so der Fraktionsvorsitzende. Natürlich hoffe er auch „in nicht gerade einfachen Zeiten“ auf ein viertes Mandat. Mut mache ihm dabei, dass sich „mehr als genug“ erfahrene wie junge „und vor allem motivierte“ Asperger für die achtzehn Kandidaturen gefunden hatten.

 

Einstimmig einigte sich die Versammlung auf wesentliche Eckpunkte des Wahlprogramms, das bis Jahresende seinen Feinschliff bekommen soll. Klarer Schwerpunkt bleibt das kommunale Engagement für mehr bezahlbaren Wohnraum, wofür auch unkonventionelle Maßnahmen zu prüfen seien. Laut der stellvertretenden Vorsitzenden, Nicole Furtwängler, gebe es immer wieder alleinstehende ältere Menschen, denen ihr Haus oder ihre Wohnung inzwischen zu groß geworden seien. „Warum sollte sich nicht eine Anlaufstelle bei der Stadt beispielsweise um Wohnungstausch oder auch Hilfe beim Umzug kümmern können?“ Auf Zustimmung stieß ebenso der Vorschlag eines Mehrgenerationen-Spielplatzes am Bürgergarten. „Wir müssen neue Wege gehen, damit Jung und Alt voneinander profitieren können“.

 

Nicht locker lassen will Ottmar Breckel beim Schwimmunterricht vor Ort, weil die aktuelle Situation für die meisten Betroffenen völlig unbefriedigend sei. „Wir wollen, dass bei der Planung der neuen Sporthalle von Beginn dafür eine Lösung einbezogen ist“. Bis dahin setze er immer noch darauf, das „Bädle“ mit überschaubarem Aufwand wieder „in Schuss zu bekommen“. Um den Verkehr in Asperg zu entlasten, wollen die Sozialdemokraten sich zukünftig nach dem Vorbild anderer Kommunen für ein 1-Euro-Busticket innerhalb des Stadtgebiets einsetzen.

 

Die Kandidat/inn/en (in der Reihenfolge der Liste): Markus Furtwängler, Ottmar Breckel, Moritz Kohl, Nicole Gröter, Rocco Eisebith, Nicole Furtwängler, Claudia Breckel, Kerstin Wallner, Peter Klumpp, Nina Constroffer, Frederic Gessier, Christian Pietsch, Jesse Ceruso, Peter Kudielka, Thomas Hübsch, Stephanie Tröster, Martin Blessing, Maximilian Freundl; Ersatz: Robin Mall, Peter Wilde, Ulrich Stark