SPD Asperg will Gemeinschaftsschule

Veröffentlicht am 15.05.2014 in Allgemein

Infoabend zur Bildungspolitik mit SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel

 

Die SPD sieht Handlungsbedarf in Aspergs Bildungslandschaft. Grundsätzlich sei die Stadt, so Stadtrat Hubert Kohl, zwar sehr gut aufgestellt. Allerdings habe sich herumgesprochen, dass aufgrund fehlender Neueinschreibungen in den letzten beiden Schuljahren das Angebot einer Werkrealschule auf der Kippe stehe. Verwaltung und Gemeinderat hatten daraufhin im März einen Arbeitskreis Schule eingerichtet, der aktuell mit einer groß angelegten Befragung die Wünsche und Anforderungen der Eltern ermittelt. Ob sich aus den bis zu den Ferien erwarteten Ergebnissen klare und sofort umsetzbare Handlungsempfehlungen ergeben, wird offenbar bezweifelt. Zu einem Diskussionsabend mit dem SPD-Chef im Landtag, Claus Schmiedel, hatte sich am Mittwochabend im Bären unter anderem Elternbeiratsvertreter des Friedrich-List-Gymnasiums eingefunden. Schmiedel warb, nicht zuletzt mit Erfahrungen aus dem eigenen Schülerleben, für die pädagogischen Vorteile der Gemeinschaftsschule, für die „bei der Größe Aspergs rein rechnerisch genügend Bedarf da sein müsste“. Eher skeptisch zeigten sich mehrere Redner, ob der sich angesichts des am Ort ansässigen Gymnasiums und der privaten Realschule sowie der Möglinger Gemeinschaftsschule und vermuteten Überlegungen in Tamm auch realisieren lasse. „Setzt Euch mit Tamm zusammen“ lautete der Wunsch der Elternvertreterinnen an die SPD-Gemeinderäte. Das Angebot des Landes für die Gemeinschaftsschule steht, resümierte Claus Schmiedel. „Die Initiative muss aus den Schulen bzw. Gemeinden kommen“. Dafür wollen die Asperger Genossen kräftig werben.

 

„Politik und Wein“ mit vielen Asperger Roten

Seit Jahren ist sie ein feste Größe im Jahresprogramm der Asperger „Roten“: Die Begehung der Terrassen am Hohenasperg mit anschließender Verkostung dessen, was der Berg so hergibt. Auch diesmal stand am vergangen Donnerstag im Mittelpunkt des Interesses der Sozialdemokraten: Wie geht es mit der Sanierung der Trockenmauern voran? Von weitem sind viele Fortschritte inzwischen gut zu erkennen, aber die eine oder andere „Überraschung“ hat die Zeit- und Finanzierungspläne ein ums andere Mal schon in Bedrängnis gebracht. In den schwierigen Steillagen seien dann schnell 5-stellige Beträge fällig, die nachgeschossen werden müssen, erläuterte der IAW-Vorsitzende Peter Pfisterer.

Auch Stadt und Kreis hatten sich deshalb dazu durchringen müssen, ihren Anteil an der Sanierung zu erhöhen. „Das ist der Berg aber allemal wert“, ist sich der Asperger SPD-Ortsvereinsvorsitzende Markus Furtwängler sicher und keiner widerspricht ihm.  Er outete sich gleichzeitig als leidenschaftlicher Anhänger des Asperger Weins: „Wir trinken zuhause praktisch keinen anderen“. Was die IAW-Vertreter, die sich die stärkere Vermarktung der eigenen Produkte auf die Fahnen geschrieben haben, erfreute. Und was Peter Pfisterer schließlich zu dem Spruch animierte: „Politik macht keinen Wein – aber guter Wein kann zu guter Politik beitragen“.

 

Termine

20.01.2019, 17:30 Uhr, Jahresfeier des OV Asperg, Vico's Restaurant, Gartenstr. 20, 71679 Asperg

31.01.2019, 19:30, Vorstandssitzung OV Asperg, Le Petit Bistro, Bahnhofstr. 45, 71679 Asperg

21.02.2019, 19:00 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Wahlen, Ort: n.n.

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