Veranstaltung Bezahlbares Wohnen

Veröffentlicht am 17.03.2019 in Aktuelles

Jürgen Kessing, Markus Furtwängler, Nicole Furtwängler, Sascha Binder (MdL) und Macit Karaahmetoglu

Der SPD-Kreisverband hat sich drei zentrale Ziele für die Kommunalwahl am 26.05.2019 gesetzt: Die Gebührenfreiheit für Kitas, Schaffung bezahlbaren Wohnraums und Verbesserungen im ÖPNV.

Am 13.03.2019 fand in Ditzingen die kreisweite Veranstaltung zum Thema „Bezahlbares Wohnen“ statt.

Aus dem SPD-Ortsverein Asperg nahmen unsere beiden Stadträte Nicole Furtwängler und Markus Furtwängler teil.

Als Podiumsgäste konnte der Kreisverband Sascha Binder (MdL und Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg), Jürgen Kessing (Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen), Bärbel Falkenberg-Bahr (Geschäftsführerin der Bauträgerfirma Wohnbau Böblingen GmbH) und Peter Czienskowsky (Stadtrat Ditzingen, Stadtplaner i.R. und Architekt) gewinnen. Die Moderation übernahm Wolfgang Stehmer (MdL a.D.).

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden Probleme und vor allem Lösungen für die vorhandene Wohnungsknappheit diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Herausforderungen vielfältig, aber auch lösbar sind. Städte und Gemeinden müssen kreative Lösungen finden. Es muss aber auch Unterstützung vom Bund und vom Land kommen.

So wurden insbesondere eine kreisweite Wohnungsbaugesellschaft und die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für den ersten Grunderwerb einer Familie angesprochen. Auch über die Möglichkeit der Schaffung von Mehrgenerationenhäusern wurde diskutiert. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass bezahlbarer Wohnraum entsteht. Unser Fraktionsvorsitzender Markus Furtwängler verwies in der Diskussion auch auf das positive Beispiel von Asperg. Durch das Eigenengagement der Gemeinde entsteht an der Seestaße in gewissem Umfang bezahlbarer Wohnraum und in der Moselstraße Sozialer Wohnungsbau.

Zum Schluss informierte Sascha Binder noch kurz über die weiteren Schritte zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas. Nachdem die Landesregierung dieses mit kaum nachvollziehbaren Argumenten abgelehnt hat, wird die SPD auf Zulassung des Volksbegehrens klagen. Wir kämpfen weiter!