SPD-Ortsverein Asperg

Abschied von Dieter Maier

Veröffentlicht am 16.09.2009 in Ortsverein

Der SPD-Ortsverein trauert um Dieter Maier. Er verstarb am 10. September im Alter von 71 Jahren.

Mit Dieter Maier verliert der Ortsverein ein sehr verdienstvolles Mitglied, das sich in vielfältiger Weise für das politische Leben und das soziale Zusammenleben in- und außerhalb unserer Stadt engagiert hat.
Dieter Maier, geboren in Triberg im Schwarzwald, trat am 1.2.1963 in Stuttgart in die SPD ein. Im Herbst 1963 zog er nach Asperg. Bald darauf begann sein politisches Wirken. Von 1965 bis 1972 engagierte er sich bei den Jungsozialisten, im JUSO-Landesverband und im JUSO-Unterbezirk „Ludwigsburg/Calw“, sowie im SPD-Kreisverband Ludwigsburg. 1971 trat er der IG-Metall bei.

18 Jahre lang Vorsitzender des SPD-Ortsvereins
Von 1972 bis 1982 und von 1985 bis 1993 war Dieter Maier Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Asperg – so lange, wie bisher kein anderer Vorsitzender in der über 100-jährigen Geschichte des SPD-Ortsvereins – und 11 Jahre war er Stadtrat, 1978-1984 und 1989-1994. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte die Mitgliederversammlung des Ortsvereins 1997 Dieter Maier zum Ehrenvorsitzenden. 2001 erhielt er aus den Händen von Franz Müntefering die Willy-Brandt-Medaille.

AWO-Vorsitzender seit 1983
Dieter Maier war Gründungsmitglied der Arbeiterwohlfahrt-Gruppe Asperg/Tamm und übernahm 1983 deren Vorsitz. Zusammen mit seiner Frau Elvira richtete er im Haus der Vereine „Schillerschule“ für Seniorinnen und Senioren einen AWO-Treffpunkt ein. Mit dem Landtagsabgeordneten Hans Beerstecher zusammen gelang es, im Kreis Ludwigsburg „Mobile Soziale Dienste“ zu gründen, in Asperg heute als Sozialstation bekannt. 12 Jahre lang war Dieter Maier ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht Stuttgart und 8 Jahre Schöffe am Amtsgericht Ludwigsburg. Die SPD Asperg ist dankbar, Dieter Maier über so lange Jahre als Gestalter in ihren Reihen und im Leben der Stadt gehabt zu haben. In den Stunden des Abschieds gilt unser herzliches Beileid und Mitgefühl seiner Ehefrau Elvira mit Familie.
 

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