SPD-Ortsverein Asperg

Jahresfeier des SPD-Ortsvereins (Teil II)

Veröffentlicht am 27.02.2014 in Ortsverein

Die drei Geehrten mit Urkunde von links: Peter Klumpp, Herbert Paul, Peter Römpert

Ehrung von Mitgliedern
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Markus Furtwängler konnte in der Jahresfeier drei Mitglieder ehren und ihnen eine Dankesurkunde überreichen. Je 10 Jahre gehören der Partei und dem Ortsverein an: Peter Klumpp und Peter Römpert. Peter Klumpp ist Kassier des Ortsvereins, darüber hinaus engagiert er sich vor allem auch als Organisator bei Veranstaltungen. Peter Römpert ist ein bekannter Künstler, zu dessen Werken vor allem Holzplastiken und in jüngster Zeit verstärkt auch Gemälde gehören. Darüber hinaus beschäftigt ihn vor allem die Literatur, aus der er gerne rezitiert. Für 25 Jahre Parteimitgliedschaft erhielt Herbert Paul die silberne Ehrennadel, Urkunde und zwei Flaschen Roten vom Asperger Berg. Eine Würdigung haben wir erst kürzlich anlässlich seines 75. Geburtstags gebracht.

Aktuelle politische Entscheidungen der Landesregierung
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Claus Schmiedel informierte in der Jahresfeier die Anwesenden über drei wichtige politische Entscheidungen der Landesregierung:
1. Kinderbetreuung Die Landesregierung erhöht ihren Kostenbeitrag auf 68 % der Betriebskosten für Kleinkindbetreuung. Dadurch wird es für die Kommunen leichter, die im Gesetz vorgegebenen Ziele umzusetzen. Die erhöhte Förderung soll auch der Sprachförderung zu gute kommen. Schmiedel: „Gute Arbeit bedarf guter Kinderbetreuung! Niemand soll sich zwischen Familie und Beruf entscheiden müssen.“

2. Bezahlbarer Wohnraum
Finanzminister Dr. Nils Schmid hat 2014 die Wohnraumförderung nochmals aufgestockt. Damit fließen gegenüber der Vorgängerregierung 40 % mehr Mittel in diesen Bereich. Das wohnungspolitische Maßnahmenpaket sei mit den Kommunen abgestimmt, so Schmiedel. Zielvorstellung: familienfreundliche Kommunen. Für die beiden SPD-Stadträte in Asperg ist dies „Wasser auf ihre Mühle“, fordern sie doch wiederholt die Schaffung von „bezahlbaren Wohnungen für junge Familien“ bzw. von Sozialwohnungen. Markus Furtwängler und Hubert Kohl sehen auf dem Bruchgelände und dem frei werdenden Gelände im Grafenbühl hierfür günstige Gelegenheiten.

3. Die Ganztagsrundschule wird im Gesetz verankert

Ein historischer Erfolg sei die Vereinbarung zwischen den Kommunalverbänden und der Landesregierung, die Finanzierung der Ganztagsgrundschule gemeinsam zu tragen und im Schulgesetz zu verankern. „Das ist eine Meilenstein in der Bildungspolitik des Landes“, so Schmiedel. Das Gesetz tritt ab Schuljahr 2014/2015 in Kraft. (Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt über Details der Vereinbarung.)

 

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