
An der Demonstration des CSD Stuttgart (Stuttgart PRIDE) am Samstag, den 25. Juli 2026, nahmen fast 160 Formationen und Gruppierungen teil. Insgesamt zog das Hauptereignis sowie die Kulturwochen bis zu 400.000 Besucher und Demonstrierende an.

An der Demonstration des CSD Stuttgart (Stuttgart PRIDE) am Samstag, den 25. Juli 2026, nahmen fast 160 Formationen und Gruppierungen teil. Insgesamt zog das Hauptereignis sowie die Kulturwochen bis zu 400.000 Besucher und Demonstrierende an.
Auch der SPD-Ortsverein reihte sich mit einer Delegation bei den Demonstrierenden ein. Das Motto des diesjährigen CSD Stuttgart (Stuttgart PRIDE) lautete „Ohne Uns kein Wir! – Füreinander laut, miteinander stark.“. Dieses Motto wurde von den Veranstaltern als klares politisches Statement und gesellschaftlicher Appell gewählt, um zu betonen, dass queere Menschen ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sind und Solidarität gegen aktuelle Herausforderungen und Queerfeindlichkeit gefordert ist.
Die schrecklichen Ereignisse beim Christopher Street Day in Berlin am gleichen Tag haben uns tief erschüttert. Ein Mensch wurde aus dem Leben gerissen, viele weitere wurden verletzt.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diesen furchtbaren Angriff miterleben mussten. Der Anschlag ist islamistischer Terror, der auf unser Zusammenleben und unsere offene Gesellschaft abzielt.
Wenn die Feinde unserer Freiheit Hass und Gewalt säen, werden sie keine Angst ernten, sondern mehr Zusammenhalt, mehr Vielfalt und mehr Sichtbarkeit. Das ist unsere Antwort.
Und dafür werden wir entschlossen kämpfen.
Unser Generalsekretär Tim Klüssendorf sowie Carola Ebhardt und Oliver Strotzer,
Bundesvorsitzende der SPDqueer, schreiben in ihrem Aufruf:
„Zeigt Präsenz. Nehmt an den noch bevorstehenden Christopher Street Days überall in Deutschland teil. Geht mit den Menschen auf die Straße. Sichtbare Solidarität ist wichtig – gerade jetzt.
Unsere Solidarität darf nicht nur ein Wort sein. Sie muss sichtbar werden: auf den Straßen, bei den CSDs und überall dort, wo Menschen für ihre Rechte einstehen.
Wir stehen zusammen. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Und wir überlassen den öffentlichen Raum nicht den Feinden der Freiheit.“