… ein Vater, eine Mutter und zwei Töchter. Sie lebten im Hochland der Anden in Ecuador, in einem kleinen Haus.
Der Vater bestellte die kargen Felder der Familie und freute sich über Arbeitsgelegenheiten im Handwerk, die Mutter versorgte Kinder und Haushalt, und versuchte, auf dem Markt der nahe gelegenen Stadt Feldfrüchte zu verkaufen, um die Haushaltskasse aufzubessern. Die Töchter Evelin und Jenny machten in der Grundschule auf sich aufmerksam durch besonders gute Leistungen. Doch nach der Klasse 8 sollte die Schulzeit ein Ende haben, da den Eltern das Geld für das anschließende Gymnasium fehlte. Die Lehrer der Mädchen bedauerten dies Schicksal sehr und sprachen hierüber auch mit dem Praktikanten aus Alemánia an ihrer Schule.
… ob der Botschaft setzte sich dieser kurzerhand an den Laptop und berichtete Verwandten und Bekannten in seiner Heimatstadt Asperg und Umgebung. „Ob sich im fernen Deutschland wohl genügend Hilfsbereite finden lassen, um seine Idee zu verwirklichen?“ – Sie fanden sich! Das Projekt „Evelin und Jenny“ lief an. Und wenn es (sie) nicht …, so … noch heute.“
Anmerkung:
Evelin und Jenny besuchen nun schon im zweiten Jahr das Gymnasium. In einer E-Mail bedankte sich Ivan, der Mentor der Mädchen und Verbindungsmann nach Deutschland, bei allen Spendern sehr herzlich (der Praktikant verweilt inzwischen zwecks Studiums in der Hauptstadt unseres Landes). Ivan sandte uns auch ein Foto der Familie. Fazit: Es bedarf oft weniger Kerzen, um ein großes Licht zu entzünden.
Wünsche zum Fest und Jahreswechsel
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins und die SPD-Gemeinderatsfraktion wünschen allen Aspergerinnen und Aspergern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2008.
Der Vorstand: Ottmar Breckel, Dr. Thorsten Fröhlinghaus, Markus Furtwängler, Rudi Gienger, Nicole Hirschmann, Peter Klumpp, Hubert Kohl, Herbert Paul.
Die Fraktion: Rudi Gienger, Hubert Kohl, Anna Ruoff.