SPD-Ortsverein Asperg

Asperg aktuell (Teil 1)

Veröffentlicht am 19.05.2008 in Kommunalpolitik

In den Gemeinderatssitzungen im April sind einige Entscheidungen getroffen worden, die für die Entwicklung unserer Stadt bedeutsam sind. Dies sei unseren Lesern in der heutigen und der nächsten Ausgabe kundgetan:

Mehr Grün für unseren neuen Markplatz
Stadtverwaltung und Gemeinderat haben auf die vielen Anregungen reagiert, den neuen Marktplatz stärker zu begrünen. Allerdings war allen Entscheidungsträgern klar, dass eine weitere Erdbepflanzung nicht infrage kommt, da der Markt- und Festbetrieb nicht behindert werden soll. Architekt Lermann von der Planungsgruppe 7 stellte deshalb ein Begrünungskonzept mit Hilfe von Container- bzw. Kübelpflanzen vor, so z.B.:
- vor der Rathausgiebelseite an der Königstraße vier Kugelbäume
- vor dem Geschäftshaus 1 zwei Großkübel mit Zierapfelbäumen
- diverse Rosenpflanzen im Außenbereich von Cafés und Gaststätten.
Darüber hinaus soll die verbotswidrige Einfahrt von der Königstraße auf den Marktplatz durch eine Poller-Reihe unterbunden werden. Dieses Vorhaben sollte jedoch unbedingt überdacht werden, da eine Poller-Reihe kein schöner Anblick ist. Eine Kübelpflanzen-Reihe, wie gegenwärtig zu sehen, wäre sicherlich der wesentlich ästhetischere Anblick. Und für die Zufahrt von Feuerwehr und Marktbeschickern reichen ein bis zwei versenkbare bzw. umklappbare Poller aus.

Die Hoppelpiste Bahnhofstraße wird gerichtet
Nach den Tiefbauarbeiten am Gas- und Wassernetz in der Bahnhofstraße wurden die Belagsarbeiten so schlampig durchgeführt, dass die Bahnhofstraße zur Hoppelpiste geworden war. Die Stadtwerke Ludwigsburg als auftraggebende Behörde und Stadt/ Gemeinderat Asperg einigten sich nun auf eine Kompromissfinanzierung zu Bereinigung der Mängel. Danach sollen die „Hoppelfahrten“ von Radfahrern und motorisierten Verkehrsteilnehmern ein Ende haben. Übrigens gibt es in Asperg noch weitere Hoppelstrecken, z.B. die Eglosheimer Straße. Auch hier wären Verbesserungsmaßnahmen dringend angesagt.

Ein Gesamtverkehrskonzept wird erstellt
Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussantrag der Stadtverwaltung zu, das Planungsbüro Kölz mit der Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes zu beauftragen. Der Auftrag beinhaltet zur Verkehrsanalyse folgende Aufgaben:
1. Verkehrszählungen an 11 Knoten,
2. Kennzeichenerfassungen an 8 Einmündungen,
3. Quantifizierungen zum Durchgangs-, Quell- und Zielverkehr.
Weitere Aufgaben sind z.B.: die Optimierung des Wegenetzes und des ÖPNV-Systems sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Die Einzelanalysen sollen schließlich zu einem „integrierten Gesamtkonzept“ zusammengeführt werden.
 

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