SPD-Ortsverein Asperg

Asperg hat gewählt

Veröffentlicht am 15.06.2009 in Kommunalpolitik

Und das gleich viermal. Die vier Ergebnisse weisen eine ähnliche Tendenz auf:

Für die beiden „Volksparteien“ CDU und SPD sind die Zeiten schwieriger geworden. Bei Europa-, Regional- und Kreistagswahl musste auch die SPD etwas Federn lassen. Doch die Wahlarithmetik sorgt oft für Überraschungen, und so gewann die SPD bei allen drei Wahlen jeweils einen Sitz hinzu:
- Europawahl: Die baden-württembergische SPD erreichte im Europaparlament wieder 2 Sitze (2004: nur einen),
- Regionalwahl: Im Wahlkreis Ludwigsburg gewann die SPD einen vierten Sitz hinzu (2004: 3 Sitze, 2009: 4 Sitze),
- Kreistagswahl: Die SPD erreichte wieder einen Sitz (2004: keinen Sitz) Bei der Gemeinderatswahl in Asperg hat die Wahlarithmetik aber nicht geholfen!

Gleicher Prozentsatz – ein Sitz weniger
- Die Asperger SPD konnte zwar ihren Stimmenanteil halten (2004: 13,11%, 2009: 13,46%), doch hat sie trotz dieser leichten Steigerung einen Sitz verloren. Der Grund: die Verkleinerung des Gemeinderates von 22 auf 18 Sitze. Dass wir diese Verkleinerung für einen schweren Fehler halten, haben wir schon mehrfach berichtet und demokratie-politisch begründet.
- Trotz dieser bedauerlichen Tatsache, sind wir froh, dass wir die 4000 Stimmen von den drei nicht mehr kandidierenden Bewerbern der Listenplätze 2 bis 4 (2004), kompensieren konnten. Das war nicht leicht und nicht selbstverständlich!
- Um das Asperger SPD-Ergebnis einordnen zu können, muss man sich der „Asperger Sondersituation“ bewusst sein: Mit 31,08 % sind die GRÜNEN in Asperg so stark wie nirgendwo in ganz Baden-Württemberg!

Beachtliche Veränderungen: 6+5+5+2
- Erste Überraschung: Die GRÜNEN sind stärkste Fraktion (6 Sitze).
- Zweite Überraschung: Die CDU musste gleich zwei Sitze abgeben (von 7 auf 5).
- Keine Überraschung: Die VWG konnte ihre 5 Sitze durch Stimmengewinne von der nicht mehr kandidierenden FDP halten.
- Fazit: An der Grundstruktur im Gemeinderat hat sich zwar nichts geändert, doch ist der Stimmenanteil der CDU/VWG-(FDP-)Gruppe von 59,1 % auf 55,6 % gesunken.
 

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