In seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch hat sich der Vorstand des SPD-Ortsvereins mit dem „Offenen Brief“ in den Asperger Nachrichten vom 4. Juni 2009 auf Seite 6 beschäftigt.
Nach ausführlicher Diskussion kam er zum Ergebnis, den unerfreulichen Vorgang öffentlich nicht ausführlich darzustellen, um kein „Öl ins Feuer zu gießen“. Der Vorstand beschränkt sich auf eine kurze, deutliche Stellungnahme:
1. Wir bedauern, dass sich die VWG als Verfasserin des Briefes - eines vermeintlichen Wahlvorteils wegen - auf ein solches Wahlkampfniveau begeben hat.
2. Als Unterzeichner wurde auch der Parteinahme „SPD“ missbräuchlich verwendet sowie der Name zweier SPD-Gemeinderäte, die diese aggressive und parteiische Formulierung des Offenen Briefes nicht autorisiert hatten.
3. Wir fragen uns, was die Redaktion der Asperger Nachrichten veranlasst hat, einen solchen Brief, der sowohl inhaltlich als auch im Stil sowie von der Terminierung her gegen das Redaktionsstatut und die Wahlkampfzeit-Regelungen des Nussbaum-Verlages verstößt, in den Asperger Nachrichten abzudrucken.
Der SPD-Vorstand hofft, dass das Ganze ein einmaliger Ausrutscher war und die Verantwortlichen mit der „inneren Aufarbeitung“ ihres Fehlverhaltens bereits begonnen haben.
Vorstand des SPD-Ortsvereins Asperg