SPD-Ortsverein Asperg

Tamm hat zugestimmt

Veröffentlicht am 07.12.2009 in Kommunalpolitik

Die Zusammenlegung der beiden Hauptschulen von Asperg und Tamm zu einer gemeinsamen Werkrealschule ist beschlossene Sache.

Ab Schuljahr 2010/2011 ist in den beiden Gemeinden die „Hauptschulzeit“ zu Ende. Künftig „reisen“ die Asperger Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 nach Tamm, die 8.- bis 10.- Klässler aus Tamm kommen nach Asperg. Auf diese Weise konnte die geforderte Zweizügigkeit erreicht werden. Der künftige Leiter der Werkrealschule Rektor Thomas Fink kann sein Residenzzimmer in Asperg behalten, seine Stellvertreterin Carmen Kirste kann weiterhin in Tamm residieren. Möglicherweise muss aber die eine oder andere Lehrkraft zwischen Asperg und Tamm pendeln.

Das Bildungskonzept der Werkrealschule
In den Klassenstufen 5 bis 7 ändert sich nicht so viel. Sie sind geprägt vom Unterricht im Klassenverband. Leistungsunterschieden soll durch differenzierenden Unterricht („innere Differenzierung“), also durch individuelle Förderung, pädagogisch angemessen begegnet werden. Ende der Klasse 7 treffen die Schülerinnen und Schüler eine Entscheidung, indem sie sich für einen der drei Profilbereiche (Wahlpflichtbereiche) der Kl. 8/9 festlegen. Dies sind Natur und Technik, Gesundheit und Soziales, Wirtschaft und Informationstechnik.
Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen für den Übertritt in die Klasse 10 nicht ausreichen (Notendurchschnitt mindestens 3,0), können die Klasse 9 mit der „Berufsreife“ (früher: Hauptschulabschluss) abschließen, die anderen streben in Klasse 10 die „Mittlere Reife“ (Werkrealschulabschluss) an.
Die Klassenstufe 10 bringt gegenüber der alten Werkrealschule eine entscheidende Änderung: Die Schülerinnen und Schüler sind nur noch an drei Tagen an ihrer Schule. An zwei Tagen besuchen sie eine Berufsfachschule, z.B. im Berufsschulzentrum Römerhügelweg, gemäß ihres in Klasse 10 gewählten Profilfaches. Das erfordert für den Lehrkörper der Werkrealschule hohe Flexibilität. Man muss nun die Unterrichtsfächer auf drei Tage konzentrieren und evtl. auch „Restklassengemeinschaften“ bilden.
 

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