Der erste Teil des Berichtes widmete sich den drei Hauptverkehrsachsen in unserer Stadt: Eglosheimer Straße, Königstraße und Markgröninger Straße sowie den drei Schleichwegen: Kelterstraße, Schillerstraße und Stuttgarter Straße.
Am „Schleichweg Stuttgarter Straße“ hängen natürlich die Zubringer/Wegbringer Berliner Straße und Lange Straße mit dran.
Nebenachsen
Stark befahren sind neben den drei Hauptachsen folgende fünf Straßen: Südliche Alleenstraße (etwa 14 000 Fahrzeuge pro Tag), Möglinger Straße (ca. 8000 Fahrzeuge/Tag), Bahnhofstraße (ca. 5500 Fahrzeuge/Tag), Hirschbergstraße/Lehenstraße (ca. 4500 Fahrzeuge/Tag). Für diese Straßen liegen keine aktuellen Zählungen vor; es wurden die Zahlen von 2001 hochgerechnet. Bezüglich der Südlichen Alleenstraße sind auch die belasteten „Zubringer-Ableiter-Straßen“ Osterholzstraße, Amselweg, Alleenstraße ins Blickfeld zu nehmen.
Benötigt Asperg ein Gesamtverkehrskonzept?
Während Teile des Gemeinderats der Meinung sind, Asperg brauche einen Gesamtverkehrsplan, verspricht sich Verkehrsplaner Prof. Kölz nicht viel davon:
- „Das Verkehrsaufkommen muss nun einmal bewältigt werden, da Umgehungsstraßen fehlen. Verkehrsbehinderungen wie z.B. Tempolimits, Pförtnerampeln und Fahrbahnverengungen zeigen erfahrungsgemäß wenig Erfolg.“
- Auch wer auf die Verbesserung des ÖPNV-Angebotes setze, gebe sich einer Illusion hin. Erfolgbringender aber sei ein besseres Radwegnetz.
- Sinnvoll wären auch „Quartierslösungen“, so wie sie jetzt im Bereich Kelterstraße erfolgte und in der Berliner Straße bevorstehe. Handlungsbedarf sieht Kölz z.B. im Quartiersbereich „Bahnhofstraße-Lehenstraße“.
- Prof. Kölz verwies nachdrücklich auf die Notwendigkeit einer nachbarschaftlichen Vorgehensweise, die ein „raumschaftliches“ Ergebnis anstrebe.
Ein Stadtrat sprach die Bitte aus, bei der Suche nach Quartierslösungen unbedingt die Anwohner mit einzubeziehen.