SPD-Ortsverein Asperg

Zwei SPD-Bewerber in unserem Wahlkreis

Veröffentlicht am 26.10.2012 in Ortsverein

Von links: OV-Vorsitzender Markus Furtwängler, Bewerberin Tanja Majer, Bewerber Macit Karaahmetoglu

Am 11. Oktober 2012 nominiert die SPD im Wahlkreis Ludwigsburg (265) ihre Kandidatin/ ihren Kandidaten für die Bundestagswahl 2013. Hierzu gibt es zwei Bewerbungen. Die beiden Bewerber stellten sich am vergangenen Donnerstag den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Asperg vor:

(1)Tanja Majer aus Ingersheim, Diplomingenieurin (FH) in Chemie Technik. Tanja ist Mitglied des SPD-Kreisvorstandes Ludwigsburg und der Gewerkschaft IG-Metall. Ihre politischen Schwerpunktbereiche: Arbeitnehmerfragen, z.B. Leiharbeits-Probleme, Mindestlohn, familienfreundliche Arbeitnehmer-Regelungen. Wichtig sind ihr „der Schulterschluss mit den Gewerkschaften“ und „Politik mit den Menschen gemeinsam zu gestalten“.

(2) Macit Karaahmetoglu aus Ditzingen, Diplom-Jurist und Rechtsanwalt. Macit ist Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ditzingen und Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Seine politischen Schwerpunkte: Eine sozial gerechte Gesellschaft, in der alle die gleichen Bildungschancen haben. Wichtig sind ihm die „Förderung und Qualifizierung sozial Benachteiligter“, die Integrationspolitik und die Stärkung des Wirtschafsstandortes Deutschland.

Lebhafte Diskussion zu zentralen SPD-Themen
Nachdem die beiden Bewerber ihren persönlichen und politischen Werdegang sowie ihre politischen Schwerpunktbereiche dargestellt hatten, stellten die Versammlungsteilnehmer zahlreiche Fragen bzw. machten kritische Anmerkungen zu einigen Schwerpunktthemen der SPD, z.B.:
1 Bürgerversicherung und Gesundheitsreform
2 Prekäre Arbeitsverhältnisse, insbesondere Mindestlohn
3 Renteneintrittsalter 67, Rentenniveau (Altersarmut) und Rentensicherung
4 Steuerpolitik bzw. Steuerreform

Energisch wurden u.a. gefordert:
- einen branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohn mit der Anfangshöhe 8,50 Euro einzuführen,
- dass das Rentenniveau deutlich über 50 % des letzten Lohnes sein müsse, ergänzt durch eine Mindestrente („Solidarrente“) in Höhe von monatlich 850 Euro netto. - Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Erhöhung des Spitzensteuersatzes sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
Ein Teilnehmer verwies darauf, dass zu einer wahlwirksamen Profilbildung der SPD noch weitere wichtige gesellschaftliche Fragen gehörten wie z.B. eine Reform der Umsatzsteuer- und der Erbschaftssteuersätze, eine Neuausrichtung des „Solis“

 

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