09.03.2020 in Aktuelles

SPD Asperg trifft sich zur Jahreshauptversammlung

 
Ernennung von Herbert Paul zum Ehrenmitglied des SPD Ortsvereins Asperg

Am 05.03.2020 trafen sich Mitglieder der Asperger SPD zur Jahreshauptversammlung im Gasthof Bären. Nach der Begrüßung durch unsere Vorsitzenden Nicole Furtwängler und Rocco Eisebith wurde ein neues Ortsvereinsmitglied herzlich begrüßt.

Zum Ehrenmitglied wurde Herbert Paul ernannt, der seit Jahren der SPD treue Dienste leistet und den meisten Aspergern durch seine ortshistorischen Tätigkeiten bekannt sein dürfte.

 

Nach dem Bericht der Vorsitzenden mit einer Rückschau auf das vergangene Jahr, des Kassiers und dem Bericht aus dem Gemeinderat kamen unsere Gäste Macit Karaahmetoğlu (Kreisvorsitzender der SPD Ludwigsburg) und Gerhard Jüttner (Kreisrat) zu Wort. Macit gab einen Ausblick auf die kommende Landtagswahl und betonte, dass die SPD weiterhin beitragsfreie Kita-Plätze fordern wird. Weiterhin sei ein Besinnen auf die Kernkompetenzen Wirtschaft und Soziales wichtig. Unser Kreisrat Gerhard Jüttner erstattete Bericht aus dem Kreistag und den dortigen „Dauerbrennern“ Müllgebühren, medizinische Versorgung und ÖPNV. Wir danken Macit und Gerhard, dass Sie einmal mehr unserer Einladung gefolgt sind!

 

Für die Delegiertenversammlung zur Bestimmung des oder der Landtagskandidat/in im Wahlkreis Ludwigsburg wurden die folgenden Delegierten gewählt: Nicole Furtwängler, Jörg Fröscher, Stephanie Tröster, Rocco Eisebith und Markus Furtwängler.

Nach angeregter politischer Diskussion wurde der Abend gemütlich beschlossen.

09.03.2020 in Aktuelles

Rückblick auf die Jahresfeier

 
Ehrung von Stephanie Tröster

Am 26.01.2020 trafen sich gut 35 Mitglieder und Freunde der SPD Asperg zum Jahresempfang im Restaurant Vico’s. Auf dem Programm stand der traditionelle Jahresrückblick auf das Jahr 2019 und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Neben den traditionellen Veranstaltungen wie Spiel-Mit-Nachmittag, dem Weihnachtsmarkt und das Stadtfest blickte die Runde auch auf den Kommunalwahlkampf und die Arbeit im Gemeinderat zurück. Eine besondere Ehrung erhielt eines unserer jüngeren Mitglieder: Stephanie Tröster wurde für 10jährige Mitgliedschaft in der Asperger SPD geehrt. Wir freuen uns auf weitere rege Mitarbeit von Stephanie, u.a. auch im Vorstand des Ortsvereins.

13.01.2020 in Aktuelles

SPD-Ortsverein besucht „Hotel Silber“

 
SPD Ortsverein Asperg auf dem Weg zum Hotel Silber

Am vergangenen Sonntag besuchte eine 16-köpfige Gruppe des SPD-Ortsvereins die „Erinnerungsstätte Hotel Silber“ im Dorotheenviertel in Stuttgart. Schon rein äußerlich beeindruckte das ehemalige Hotel im Neu-Renaissance-Stil.

 

Zur Geschichte des Gebäudes

1816 als Gaststätte erstellt, führte es bis 1873, als Heinrich Silber das Haus erwarb, den Namen „Bayerischer Hof“.

1873: Heinrich Silber erweiterte den Gasthof zum „Hotel Silber“. Diesen Namen behielten die Stuttgarter bis heute bei.

1919 verkaufte Heinrich Silber das Gebäude an das Land Württemberg. Nun zog die Oberpostdirektion dort ein.

1928 erfolgte die Nutzung durch das Polizeipräsidium Stuttgart sowie der Politischen Polizei Württembergs.

1933-1945: Das NS-Regime nannte 1936 die politische Polizei in Geheime Staatspolizei (Gestapo) um. Das Hotel Silber wurde danach Hauptquartier der Gestapo für Württemberg und Hohenzollern. Die Geheime Staatspolizei war das wichtigste und gefürchtetste Herrschaftsinstrument des Nationalsozialismus. Zu den wesentlichen Aufgaben der Gestapo zählten die Überwachung der Bevölkerung und die Verfolgung der Gegner des NS-Regimes.

1945-2015: Von 1945 bis 1984 war im Hotel Silber die Stuttgarter Kriminalpolizei untergebracht, danach nutzten Ministerien der Landesregierung das Gebäude.

Heute: Ab 2008 plante die Kaufhauskette Breuninger im Dorotheen-Quartier ein neues, hochpreisiges Einkaufszentrum. Hierfür sollte das Hotel Silber abgerissen werden. Doch eine hartnäckige Bürgerinitiative, auch unter Beteiligung der SPD, setzte sich für den Erhalt dieses Geschichtsortes ein.


Die „Erinnerungsstätte Hotel Silber“
Unter der Grün-Roten Landesregierung begann ein Umdenken. Schließlich beschloss sie, das Hotel zu einer Erinnerungsstätte umzubauen. Hotel Silber sollte als bedeutsames Mahnmal für den staatlich und bürokratisch organisierten Terror in der NS-Zeit erhalten bleiben. Denn hier wurde die Überwachung der Gesellschaft und die Verfolgung politischer Gegner organisiert. Bei Verhören wurden Menschen erniedrigt und gefoltert. Tausende wurden in Konzentrations- und Vernichtungslager geschickt. Vier Menschen wurden noch kurz vor Kriegsende, am 10. April 1945, im Gebäude ermordet. Dies hätte auch zwei Aspergern passieren können, wenn ihre Flucht misslungen wäre, denn in dem prächtigen Hotelgebäude fand eine „tödliche Arbeit“ statt.
Die Gruppe der SPD Asperg war von der fast eineinhalbstündigen Führung sehr beeindruckt. Sie war sehr informativ und fachlich sehr kompetent. Beeindruckend war auch die Begegnung in der Ausstellung mit einigen Bildern aus der „Asperger Geschichte“, nämlich zur der Rolle des Hohenaspergs als Sammellager für Sinti und Roma im Mai 1940: rassenbiologische Untersuchung von ca. 500 Personen mit anschließendem Abtransport in die Arbeits- und Vernichtungslager nach Polen.

 

Geschichtsort Stuttgart
Ortsvereinsmitglied Peter Wilde hatte den Besuch der Erinnerungsstätte angeregt und vorbildlich vorbereitet. Auf dem Weg zum Hotel Silber führte er die Gruppe zu drei bedeutsamen historischen Plätzen: Jüdische Synagoge, Hospitalkirche und Rathaus mit Marktplatz. Seine Grundinformationen bzw. interessanten Details dienten dabei auch als Vorbereitung des Erinnerungsstätten-Besuchs. Hierfür war ihm die Gruppe sehr dankbar.

24.11.2019 in Aktuelles

Bericht von der Mitgliederversammlung

 

Am 14.11.2019 traf sich der Ortsverein der SPD Asperg zu seiner Mitgliederversammlung. Neben zahlreichen Mitgliedern waren erschienen: Macit Karaahmetoglu (Kreisvorsitzender der SPD Ludwigsburg), Gerhard Jüttner (SPD-Kreisrat) sowie Colin Sauerzapf (Kreisvorsitzender JuSos Ludwigsburg).

Nach Begrüßung durch die Co-Vorsitzende Nicole Furtwängler hatte zunächst unser Kreisvorsitzender das Wort, der sich zuerst für die Einladung bedankte.

Macit Karaahmetoglu stellte fest, dass die Wahlergebnisse für die SPD enttäuschend waren, was sicher auch an der Großen Koalition und der damit einhergehenden mangelnden Unterscheidbarkeit der beteiligten Parteien liegt. Die Niederlagen führen zu Frustration in der Partei und zu einer grundsätzlichen Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit deren Arbeit.

Die Themen Klimawandel und Umwelt wurden bislang nicht konsequent angegangen. Insbesondere fehlt es auch an einer sozial gerechten und ausgewogenen Verteilung der Lasten des ökologischen Umbaus der Wirtschaft. Am 14.02.2020 wird es deshalb eine Veranstaltung der Kreis-SPD zum Thema Umwelt stattfinden. Weitere wichtige Themen vor der Landtagswahl 2021 werden sein: Verbesserung des ÖPNV, gebührenfreie KiTas (ein Thema, dem sich die aktuelle Landesregierung immer wieder versperrt) sowie bezahlbarer Wohnraum.

Nach Macit Karaahmetoglu erstattete Gerhard Jüttner Bericht aus dem Kreistag.

Bei der Kreistagswahl kam die SPD mit geringen Verlusten noch recht glimpflich davon, ist jedoch nur noch viertstärkste Fraktion. Die SPD-Fraktion beantragte zum Haushalt u.a., dass der Landkreis die umstrittene Schülerversicherungsprämie von einem Euro pro Schüler und Schuljahr übernimmt, insgesamt etwa € 10.000,00. Die Verwaltung lehnt dies jedoch ab, weil dieser Betrag dann der Kreiskasse fehlen würde; dies bei einem Haushalt von € 780.000.000,00!

Am Bau des Verkehrsübungsplatzes in Asperg wird der Landkreis sich mit € 500.000,00 beteiligen.

Zur bekannten Erhöhung der Müllgebühren führte Gerhard aus, dass diese zum einen daher rührt, dass der Biomüll nunmehr vergärt und nicht mehr kompostiert wird, was zu etwas höheren Abgaben führt. Durch dieses Verfahren wird allerdings auch Methangas gewonnen, das in das Erdgasnetz eingespeist wird, was CO2 einspart. Hauptposten der Erhöhung ist allerdings, dass eine ganze Reihe von Leistungen neu ausgeschrieben werden mussten und die neuen Vertragspartner sämtlich teurer sind.

Zu guter Letzt stellte sich Colin Sauerzapf vor, der Gemeinderat im Remseck am Neckar ist. Er hat beschlossen, nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene Politik machen zu wollen und will deshalb für den Landtag kandidieren. Mit seinen 21 Jahren zeigt er auf, dass die SPD auch für junge Menschen die richtige Partei ist.

Der Ortsverein bedankte sich bei seinen Gästen.

Nachdem Markus Furtwängler Bericht aus dem Gemeinderat erstattete, wurde unser Co-Vorsitzender Rocco Eisebith für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Nicole Furtwängler dankte ihm für seine rege und konstruktive Arbeit im Ortsverein und wünschte weiter gute Zusammenarbeit.

Anschließend wurde des Jahresprogramm für 2020 beraten und einstimmig beschlossen. Abschließend wurden die Vorbereitungen für den traditionellen SPD-Stand auf dem Asperger Weihnachtsmarkt vom 30.11. bis 01.12.2019 beendet.  Der Ortsverein Asperg freut sich, Sie mit selbstgemachtem Glühwein (Wein vom Asperger Berg), alkoholfreiem Punsch und Maultaschen auf dem Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen.

04.11.2019 in Aktuelles

Einladung zur Mitgliederversammlung am 14.11.2019

 

Wir laden ganz herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, 14.11.2019, um 19.00 Uhr, ein.Versammlungsort ist der Große Saal im Gasthof Bären, Königstr. 8, 71679 Asperg.


Der Vorstand schlägt folgende Tagesordnung vor:

1. Begrüßung und Genehmigung letztes Protokoll
2. Berichte aus der Kreis-SPD (Vorsitzender Macit Karaahmetoglu) und aus dem Kreistag (Kreisrat Gerhard Jüttner) 

3. Landtagswahl 2021: Vorstellung Colin Sauerzapf, möglicher Kandidat für den Wahlkreis Ludwigsburg

4. Bericht aus dem Gemeinderat

5. Ehrungen

6. Vorstellung Jahresprogramm 2020

7. Anträge

8. Sonstiges


Anträge sind bis zum 07.11.2019 an den Vorstand zu stellen.

Wir bitten um vollständiges und pünktliches Erscheinen.

Nicole Furtwängler und Rocco Eisebith (Co-Vorsitzende SPD Asperg)

13.10.2019 in Aktuelles

Bericht aus dem Gemeinderat

 

In der letzten Sitzung vor als auch in der ersten Sitzung nach den Sommerferien gab es grundlegende Beschlüsse des Gemeinderats, über die wir berichten wollen.

Die SPD-Gemeinderäte stimmten am 23.07. der Beauftragung zur Erstellung eines Sanierungsgutachtens im Hinblick auf die Rundsporthalle zu. Zu dem Beschlussantrag zur Findung eines Standortes für eine neue Ballsporthalle haben wir uns enthalten. Grundsätzlich ist diese Analyse zu begrüßen, allerdings nicht auf der Fläche Lange Äcker/Überrück II. Die Planungen für eine Wohnbebauung sind soweit fortgeschritten, dass hier keine weitere Verzögerung zur Schaffung neuen Wohnraums entstehen sollte.

Der Einrichtung einer Jugendverkehrsschule auf dem Verkehrsübungsplatz haben wir zugestimmt, allerdings dagegen gestimmt, dies mit dem Geld der Asperger Bürgerinnen und Bürgern zu bewerkstelligen. Seither -seit Jahrzehnten- findet die Fahrradausbildung auf dem Schulhof der Friedrich-Hölderlin-Schule statt. Nach einer neuen Verwaltungsvorschrift der grün-schwarzen Landesregierung soll diese Ausbildung nunmehr nicht mehr auf Schulhöfen stattfinden dürfen, da diese als „Schonräume“ nicht geeignet seien. Dies ist für uns nicht nachvollziehbar. Wenn trotzdem die Polizei und die Verkehrswacht dieses „Schmuckstück“ bzw. „Leuchtturmprojekt“ durchziehen wollen, so soll dies mit Landesmitteln geschehen, nicht mit kommunalen Mitteln. Es bleibt auch abzuwarten, ob die weiteren Strohgäugemeinden, die an den Kosten beteiligt werden sollen, hier mitziehen.

In der Sitzung am 24.09.2019 hat der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Eglosheimer Straße gefasst. Dieser wurde ob des Zustandes der Straße sicherlich von allen Aspergerinnen und Aspergern herbeigesehnt. In den Jahren 2021 und 2022 soll die Sanierung zwischen Königstraße und Streicherkreuzung erfolgen. In diesem Zusammenhang werden auch die Kanäle komplett saniert und die Parkierung und Gehwege neu geordnet. Hierdurch werden natürlich hohe Kosten verursacht. Der Anteil der Stadt an den Sanierungsmaßnahmen wird sich auf 4,755 Mio € belaufen, auf die Stadtwerke Asperg kommen nochmals 685 T€ für die Wasserkanäle dazu. Wie letztes Wochenende bekannt wurde, stehen beim Bund 15 Mrd. € Mittel für Infrastrukturmaßnahmen zum Abruf bereit. Es wäre schön, wenn hier auch Mittel für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung ständen, um die Belastung für den Asperger Gemeindehaushalt erträglicher zu gestalten.

Außerdem bekennt sich Asperg seit der letzten GR-Sitzung zum Pariser Klimaabkommen und der Kattowitzer Umsetzungsbeschlüsse. Bis auf das 2-Grad-Ziel waren diese Beschlüsse allerdings nicht sonderlich konkret. In Asperg soll mit einer „Verwundbarkeitsuntersuchung“ festgestellt werden, worunter die Stadt leidet. Außerdem soll im Bauamt eine Stelle mit einem Klimaschutzmanager besetzt werden. Man kann gespannt sein, welche konkreten Ziele und Maßnahmen hier für Asperg formuliert werden. Einen ersten Vorschlag lieferte hier zeitgleich zur GR-Sitzung das Fernsehmagazin „Frontal 21“: Reaktivierung des Häffner-Bahngleises und damit die Reduzierung des LKW-Verkehres.