Herzlich Willkommen bei der SPD Asperg

 

18.09.2022 in Topartikel Aktuelles

Spiel-Mit-Nachmittag der SPD Asperg und Möglingen

 

Lange mussten die Kinder nach drei Jahren coronabedingtem Ausfall auf den Spiel-Mit-Nachmittag der SPD-Ortsvereine Asperg und Möglingen im Rahmen des Sommerferienprogramms warten. Nun war es endlich wieder soweit! Trotz sehr schlechter Wetterprognose für den vergangenen Samstag entschieden sich die Verantwortlichen, das Programm durchzuführen. Und die Organisatoren und die Kinder wurden belohnt: Erst kurz vor Schluss der Veranstaltung setzte der Regen ein.

Zehn Stationen waren auf dem Gelände hinter dem Asperger Naturfreundehaus aufgebaut, die bei den Kindern großen Anklang fanden. Ausgestattet mit einer Spielekarte konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Büchsenwerfen, die vom Asperger SPDler Heinz Beck gebastelte Mamba-Schleuder betätigen oder mit einem Feuerwehrhelm ausgestattet mit der Wasserspritze auf Gegenstände zielen. Ballzielwerfen, Mikado, das Eselpuzzle oder Nagelschlagen, betreut vom Möglinger SPD-Urgestein Jochen Wirth, waren weitere beliebte Attraktionen. An zwei Sonderstationen konnte in einem Bällebad nach Süßigkeiten gesucht oder im Künstlerzelt T-Shirts bemalt werden. Am Glücksrad gab es attraktive Preise für die Kinder zu gewinnen. Dankeschön an die VR-Bank Ludwigsburg für die Spenden. Eine große Attraktion war natürlich das Pferde- und Ponyreiten. Vom Möglinger Abenteuerspielplatz waren zwei Pferde und ein Pony gekommen. Für viele war dies der erste Ritt auf dem Rücken der großen Vierbeiner. Ein besonderes Dankeschön an die Betreuerinnen vom Abenteuerspielplatz.

Wer alle Stationen absolviert hatte, wurde auch belohnt. Zum Abschluss gab es dann für jedes Kind ein Getränk und eine Brezel. Aber auch für Papa und Mama, Oma und Opa war gesorgt. Getränke, Rote vom Grill, Kaffee und selbstgebackener Kuchen gab es am Verpflegungsstand zu erstehen. Die Vorstände der beiden SPD-Ortsvereine Asperg und Möglingen bedanken sich auch auf diesem Weg bei allen Helferinnen und Helfern an den Stationen sowie am Verpflegungsstand. Am Ende wurden bei heftig einsetzendem Regen die Zelte, Tische und Bänke abgebaut und die Materialien der Spielstände in Sicherheit gebracht, so dass auch im kommenden Jahr dieser Spiel-Mit-Nachmittag wieder stattfinden kann. Darauf freuen wir uns, genauso wie die Kinder, bereits heute.

18.09.2022 in Aktuelles

MdB Macit Karaahmetoglu: Deutschland packt das!

 

In seinem monatlichen Bericht an die Ortsvereine seines Wahlkreises Ludwigsburg berichtete der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoglu über die Beschlüsse der Bundesregierung zur Bewältigung der Herausforderungen durch den Ukrainekrieg. „Egal, wie groß die Herausforderungen sind: Deutschland packt das. Und zwar mit sozialer Politik. In diesen Krisen kommt es darauf an, dass wir als Gesellschaft zusammenbleiben, dass wir die Lasten miteinander teilen und niemanden alleine lassen,“ so der SPD-Politiker. Mit dem dritten Entlastungspaket sorgt die Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz für Entlastungen in Höhe von 65 Milliarden Euro, damit jede und jeder gut durch den Winter kommt.

Auf der Vorstandssitzung des Asperger SPD-Ortsvereins stellten die beiden Co-Vorsitzenden Nicole Furtwängler und Rocco Eisebith die wichtigsten Punkte des Entlastungspakets vor. Besonders die Frage der hohen Energiepreise waren Mittelpunkt der Diskussion. „Wir greifen direkt in den Strom- und Wärmemarkt mit der Strompreisbremse für den Basisverbrauch ein, um ungerechtfertigt hohe Übergewinne und Preise zu deckeln“, zeigte sich Nicole Furtwängler mit den Beschlüssen zufrieden. „Wir finanzieren das, indem wir Übergewinne von Energiekonzernen abschöpfen. Am besten europäisch, notfalls national. Den leistungslosen Übergewinnen geht es Dank der SPD endlich an den Kragen!“ so die Ortsvereinsvorsitzende.

„Mit den 300 Euro Energiepreispauschale auch für Rentnerinnen und Rentner sowie 200 Euro für Studierende und Fachschüler*innen sowie der Heizkostenzuschuss im Vorgriff auf die Wohngeld-reform lassen wir in dieser Krise niemanden alleine“, meinte der Co-Vorsitzende Rocco Eisebith.

MdB Karaahmetoglu stellte in seinem Bericht an die Ortsvereine die weiteren Beschlüsse vor:

  • Einkommensteuer-Entlastung durch volle Absetzbarkeit der Rentenbeiträge und höhere Grundfreibeträge.
  • Abgaben-Entlastung für kleine Einkommen durch die Ausweitung der Midijob-Zone.
  • Wo Gewerkschaften und Arbeitgeber zusätzliche Zahlungen vereinbaren, sind diese bis 3.000 Euro steuer- und abgabenfrei.
  • Wohngeldreform: Künftig haben zwei Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld, in dem künftig auch Heizkosten berücksichtigt werden.
  • Verbesserter Schutz für Mieter*innen, die ihre Betriebskosten nicht sofort zahlen können und Vermeidung von Strom- und Gassperren.
  • Das Bürgergeld ersetzt Hartz IV mit mehr Respekt, mehr Qualifikation und höheren Regelsätzen: ca. 50 Euro mehr für Erwachsene und entsprechende Erhöhungen für Partner, Kinder und Jugendliche.
  • Das Kindergeld wird um 18 Euro angehoben, der Höchstsatz beim Kinderzuschlag um 20 Euro.
  • 1,5 Milliarden Euro für eine günstige und bundesweit gültige Nachfolge für das 9-Euro-Ticket.

„Unsere Beschlüsse bauen aufeinander auf, ergänzen sich und folgen diesem einen Ziel: Es geht darum, unser Land sicher durch diese Krise zu führen“, so der Bundestagsabgeordnete. Deutschland stehe zusammen in einer schwierigen Zeit.

23.07.2022 in Aktuelles

SPD Asperg unterstützt Forderung nach Sanierung der Rundsporthalle

 

Große Zustimmung fand bei den Mitgliedern der SPD Asperg der Bericht der beiden Stadträte Markus Furtwängler und Ottmar Breckel auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins. Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem Abstimmungsverhalten der beiden SPD-Räte zum Thema „Neubau Sporthalle“. Die Versammlung unterstützte die Argumentation von Markus Furtwängler und Ottmar Breckel, die sich im Gemeinderat gegen einen Neubau ausgesprochen hatten.

In der Julisitzung 2021 des Gemeinderats wurde der Grundsatzbeschluss aus 2016 bestätigt, dass eine neue Sporthalle unter dem Siechenberg gebaut und die Rundsporthalle nicht renoviert werden soll. Die beiden SPD-Stadträte stimmten aus folgenden Gründen gegen den Beschluss:

In der Machbarkeitsstudie Umbau und Sanierung Rundsporthalle Asperg vom 21.07.2020 mit Ergänzungen vom 16.04.2021 des Büros Glück und Partner wird folgendes Resümee gezogen: „Während in allen anderen Bauteilen mit der Sanierung ein baulicher und technischer Standard erreicht werden kann, der annähernd dem eines Neubaus entspricht, wird dies für das Kegelschalenhängedach nicht gelten." Die Achillesferse der Rundsporthalle ist somit die Dachkonstruktion. Daher wurde zusätzlich geprüft, ob durch den Einbau von Zug-stäben zur statischen Ertüchtigung auch dieses Problem gelöst werden kann. Im Gutachten von Glück und Partner vom 17.05.2021 wird hierzu ausgeführt:

„Der große Vorteil dieser Lösung ist aber, dass damit ein Komplettversagen der Dachkonstruktion ausgeschlossen ist, wenn die Stahlmembrane durch Korrosion so stark geschädigt sein sollte, dass sie versagt. Das Sicherheitsniveau steigt damit erheblich und vor allem besteht dann auch keine unmittelbare Gefahr mehr für Leib und Leben der Nutzer."

Stadtrat Ottmar Breckel meinte auf der Versammlung, dass die Gutachten also zeigen, dass eine Sanierung der RSPH zu einem Zustand führen wird, der annähernd einem Neubau entspricht.

Laut SPD-Stadtrat Markus Furtwängler wurden im Haushalt 2021 knapp 9,5 Mio € für den "Neubau Sporthalle" bereitgestellt. Da der Grunderwerb für die neue Sporthalle bereits jetzt um 160 000€ teurer wird als geplant und die Verwaltung auch keine Vorschläge zur Deckung dieser Lücke gemacht hat, verstößt der Beschlussantrag der Stadt gegen die Haushalts-satzung von 2021. Ausweislich der Sitzungsvorlage belaufen sich die Kosten für den Neubau einschließlich der so oder so gegebenen Sanierung der RSPH auf € 15.340.000. Auf der Haushaltsklausur im Dezember 2020 wollte die Verwaltung alles auf den Prüfstand stellen, da sie befürchtete, keinen genehmigungsfähigen Haushaltsvorschlag mehr einbringen zu können. Stadtrat Ottmar Breckel: „Es ist für die SPD unverständlich, woher die € 5.875.000 kommen sollen, die der Planansatz über dem Haushalts-Ansatz liegt. Ganz zu schweigen davon, dass dann auch die Sanierung/Neubau eines Lehrschwimmbeckens auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird.“

Im Gegenzug wird die Sanierung der Rundsporthalle Kosten von € 9.773.000 verursachen. Dies sind Kosten, die mit den eingestellten HH-Mitteln von € 9.465.000 nahezu gedeckt werden können. Die Verwaltung rechnet zu den vorgenannten Kosten noch eine angeblich benötigte Interimshalle ein. Die beiden SPD-Stadträte haben bereits mehrfach darauf gedrängt, Landrat Allgaier in den Gemeinderat einzuladen und zunächst auszuloten, inwieweit Asperg die landkreiseigenen Hallen während der Sanierungsphase extensiver nutzen kann. Dies muss nach Meinung der SPD möglich sein, ohne dass es einer Interimshalle bedarf. Die Sanierung der RSPH wird somit rd. 5 Mio € günstiger sein als der Neubau einer Sporthalle.

Als letzter Punkt bleibt als großer Pluspunkt der Sanierung der Rundsporthalle gegenüber dem Neubau einer Halle der Grundgedanke der Nachhaltigkeit. Ottmar Breckel führte aus, dass wir, wo es möglich ist, Altes bewahren und sanieren sollten und neue Flächen nur dann versiegeln, wenn es nötig ist. Dies ist hier der Fall, da die Rundsporthalle durch Sanierung auf einen nahezu neuen Stand gebracht werden kann. Markus Furtwängler dazu: „Die Flächen "Unter dem Siechenberg" können wir als Gemeinbedarfsfläche im Auge behalten, der nächste Kinderhausbau kommt bestimmt.“

In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass der von der Ratsmehrheit gewollte Neubau nicht so reibungslos von statten geht wie geplant. Der Grundstückserwerb gestaltet sich nach wie vor schwierig, gefühlt alle zwei Monate werden neue Varianten präsentiert, die mittlerweile eines nicht mehr beinhalten: Die Möglichkeit, eine Lehrschwimmhalle zu einem späteren Zeitpunkt zu integrieren. Die SPD-Fraktion hat trotzdem beschlossen, den Neubau wohlwollend, aber kritisch zu begleiten.

18.07.2022 in Aktuelles

Vier mal Fünfzig gleich 200 Jahre Einsatz für die Sozialdemokratie

 
Ehrung von Heinz Beck für 50 Jahre Mitgliedschaft

Da dieses Jahr keine Wahlen durchgeführt werden mussten, standen außergewöhnliche Ehrungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins. Mit Heinz Beck, Jörg Fröscher, Horst Kienle und Peter Wilde konnten gleich vier Mitglieder des Ortsvereins mit der Ehrennadel der SPD für eine fünfzigjährige Parteimitgliedschaft ausgezeichnet werden. „Diese Genossen sind nicht nur im Ortsverein während Ihrer Mitgliedschaft immer an vorderster Stelle tätig gewesen. Auch im Kreisverband sowie in der baden-württem-bergischen SPD haben diese Asperger Parteifreunde immer wieder Spuren hinterlassen. Die SPD dankt allen Geehrten für Ihren unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft,“ bemerkte der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoglu in seiner Ansprache. „Willy Brandt mit seiner Ostpolitik sowie der engagierte Bundestagswahlkampf mit Gunther Huonker im Landkreis waren die Zeichen, sich für die Mitgliedschaft in der SPD zu entscheiden.“

Heinz Beck prägte als Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender lange Jahre das politische Profil des SPD-Ortsvereins. Noch heute ist sein Rat bei den Versammlungen gefragt, sein Einsatz bei Wahlkämpfen und Veranstaltungen unverzichtbar. Doch darüber hinaus ist Heinz Beck bei vielen Aspergern als langjähriger aktiver Handballer des TSV Asperg bekannt. So spielte er mit seinem Team in den 60er-Jahren u.a. in der Süddeutschen Oberliga, der damals höchsten Spielklasse.

Mit Jörg Fröscher ist ein ehemaliger SPD-Kreisvorsitzender seit seinem Umzug vor vier Jahren in den Reihen des Asperger Ortsvereins. Als Delegierter zu Landesparteitagen und Mitglied im SPD-Landvorstand war er viele Jahre auf der SPD-Landesebene tätig. Der Schulleiter der Ditzinger Gemeinschaftsschule ist auch heute noch besonders in der Bildungspolitik ein gefragter Ratgeber der Landes-SPD. Im Asperger Ortsverein ist Jörg Fröscher im Vorstand für die Pressearbeit zuständig.

Peter Wilde hat die längste Zeit seines beruflichen Lebens in Berlin verbracht. Nach dem Studium an der PH Ludwigsburg wechselte er in die damals noch geteilte Stadt und unterrichtete unter schwierigen Bedingungen in den herausforderndsten Stadtbezirken. Nach seiner Rückkehr nach Asperg übernahm er im Vorstand des Ortsvereins das Amt des Schriftführers, das er bis heute verantwortungsvoll führt. Auch bei Wahlkämpfen und Veranstaltungen der SPD ist auf Peter Wilde Verlass.

Horst Kienle konnte leider an der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins leider nicht teilnehmen. Macit Karaahmetoglu bedankte sich auch bei ihm für die 50-jährige Treue zur SPD. Ehrennadel und Urkunde werden ihm nach Hause gebracht.

Der Ortsvereinsvorstand mit Nicole Furtwängler und Rocco Eisebith konnten bei der Versammlung im Restaurant Vico’s auch noch dem ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Rudi Gienger, nachträglich zum 80. Geburtstag gratulieren.

10.07.2022 in Aktuelles

Jahreshauptversammlung der Asperger SPD mit MdB Karaahmetoglu

 
Macit Karaahmetoglu spricht auf der Jahreshauptversammlung

Nach zwei Coronajahren konnte der Asperger SPD-Ortsverein endlich wieder eine Jahreshauptversammlung in Präsenz im Restaurant Vico’s abhalten. Als besonderen Gast konnten die Co-Vorsitzenden Nicole Furtwängler und Rocco Eisebith den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises und SPD-Kreisvorsitzenden, Macit Karaahmetoglu, begrüßen.

Der SPD-Politiker zeigte sich in seiner Ansprache hoch erfreut, wieder einmal bei den Asperger Genossinnen und Genossen sein zu können. Besonders bedankte er sich für den engagierten Einsatz des Ortsvereins bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. „Die Asperger SPD liegt mir besonders am Herzen. Hier habe ich immer eine große Unterstützung gespürt. Das Engagement für unsere Partei ist hier deutlich zu spüren,“ so Karaahmetoglu. In seinem Bericht aus Berlin blickte er auf die Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten zurück. Natürlich stand dabei der Überfall Putins auf die Ukraine im Mittelpunkt. „Ich bin froh, dass Bundeskanzler Olaf Scholz besonnen auf die Lage reagiert hat. Wir unterstützen die Ukraine mit allen uns möglichen Mitteln, aber auch die Situation im eigenen Land muss dabei im Mittelpunkt aller Entscheidungen stehen. Auf Olaf Scholz ist Verlass, er nimmt seinen Amtseid sehr ernst.“ berichtete der Bundestagsabgeordnete.

Dass trotz des Kriegs in der Ukraine auch die Arbeit für das eigene Land nicht vernachlässigt werden darf, zeige u.a. der Beschluss der Ampelkoalition zur Erhöhung des Mindestlohns. Angesprochen auf die steigenden Inflationsraten und Energiepreise betonte Karaahmetoglu, dass die Bundesregierung Programme aufgelegt habe, die besonders den einkommensschwachen Familien Hilfe und Unterstützung gewährleisten.

Der Bericht der beiden Asperger SPD-Vorsitzenden über das vergangene Jahr fiel diesmal etwas kürzer aus als sonst. Herausragende Ereignisse waren der Landtags- und der Bundestagswahlkampf. Fast alle anderen gewohnten Veranstaltungen fielen der Corona-Epidemie zum Opfer. „Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl in Asperg können wir sehr zufrieden sein,“ so Nicole Furtwängler, die sich besonders beim Wahlkampfteam für den großen Einsatz bedankte. „Der SPD-Stand auf der Neuen Mitte war immer gut besucht, die Asperger Bevölkerung hat sich sehr für die Politik der SPD interessiert.“

Der Bericht des Finanzchefs des Ortsvereins, Peter Klumpp, zeigte einen insgesamt erfreulichen Kassenstand. Thomas Hübsch als Kassenprüfer bescheinigte dem Kassier eine äußerst zuverlässige Kassenführung und bedankte sich bei Peter Klumpp für seine langjährige verantwortungsvolle Tätigkeit. Bei dieser Gelegenheit gratulierte Nicole Furtwängler Peter Klumpp zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Asperger Aktiven Senioren.

Der Bericht des SPD-Stadtrats Markus Furtwängler sowie außergewöhnliche Ehrungen verdienter Genossen standen ebenfalls auf der Tagesordnung der harmonisch verlaufenden Jahreshauptversammlung. Darüber werden wir in der kommenden Ausgabe der Asperger Nachrichten berichten.

29.05.2022 in Aktuelles

Ausfahrt des SPD-Kreisverbandes nach Berlin

 
Wiedersehen im Paul-Löbe-Haus v.l.n.r. Hubert Kohl, Nicole Furtwängler, MdB Macit Karahmetoglu und Markus Furtwängler

Einen historischen Berlinbesuch unternahm der SPD Kreisverband Ludwigsburg vom 11. bis 14.05.2022. Unter den 41 Reisenden befanden sich auch die Asperger GenossInnen Hubert Kohl und Nicole und Markus Furtwängler. Historisch war die Reise, weil nach langer Zeit der Kreisverband wieder einen Ludwigsburger Bundestagsabgeordneten besuchen konnte. 1994 schied unser langjähriger Abgeordneter und Staatssekretär Dr. Gunter Huonker aus dem Parlament aus und erst 27 Jahre später endete die Diaspora mit dem Einzug unseres Kreisvorsitzenden Macit Karaahmetoglu in den Deutschen Bundestag 2021. Die Wiedersehensfreude war groß und es wurden Anekdoten aus den 3 gemeinsam geführten Wahlkämpfen ausgetauscht. Markus Furtwängler brachte die Freude aller Mitfahrenden zum Ausdruck, dass das Mandat durch großen Kampf im dritten Anlauf geholt wurde. Die aktuelle politische Lage wurde bei unserem Treffen auch nicht ausgespart. MdB Macit Karaahmetoglu lobte die besonnene Art von Bundeskanzler Scholz im Umgang mit dem Ukraine-Krieg und sagte zu den teilweise unpopulären Entscheidungen der vergangenen Wochen, dass die SPD-Fraktion hier ganz hinter Olaf Scholz stehe und gegebenenfalls "zuerst das Land und dann die Partei komme".

Das weitere politische Programm brachte einen Besuch der Ausstellung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, die sich zwar auf wenig Raum verteilt, dafür einen großartigen Überblick über das Leben von Friedenskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt gibt. Auch eine Faksimile der Friedensnobelpreisurkunde ist dort ausgestellt. Das Original durfte der SPD-Ortsverein auf seiner Bonnausfahrt in 2020 ja im Bonner Archiv der deutschen Sozialdemokratie bestaunen.

In der Landesvertretung Baden-Württembergs erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Bundesrates.

Bei einem Gespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das von Sozialdemokrat Hubertus Heil geführt wird, erhielten wir Informationen über die Arbeitsweise in einem Ministerium. Das Arbeitsministerium hat den größten Einzeletat im Bundeshalt mit einem Volumen von 165 Mrd. Euro, was aber auch nicht verwundert, da hier die Ausgaben der Rentenversicherung und der Agentur für Arbeit enthalten sind. Zu Recht wurde auf die großen Erfolge von Arbeitsminister Hubertus Heil in den vergangenen Jahren hingewiesen: Mütterrente, Grundrente, das weitere Verhindern des Absenkens des Rentenniveaus und ganz aktuell die Erhöhung des Mindestlohns zum 01.10.2022 auf € 12,--.